Die Lebenssituation der beiden Fischerfamilien

 

Die beiden Familien leben in einem sogenannten "Squatter" (Elendsviertel) in der Großstadt 

Davao - City.

Die Hütten sind auf Bambuspfähle ins Meer gebaut.

Ca. 20.000 Menschen leben hier illegal auf engstem Raum.

Wasser muss gegen Bezahlung eimerweise außerhalb des Squatters geholt werden.

Keine Toiletten, auch der Abfall geht teilweise "nach unten".

 
Familie Tampus  

mit insgesamt 17 Personen lebt vom Fischfang. Herr Tampus besitzt ein kleines 1 - Mann - Paddelboot mit dem er bei fast jedem Wetter von morgens 2 Uhr bis ca. 8 Uhr zum Fischen aufs Meer hinaus fährt. Da er nur mit Haken fischen kann, sind seine Fangerträge sehr mäßig (oft nur 3 - 7 Fische). Diese gilt es dann oft nur gegen Reis, Milch oder anderes einzutauschen. Seine ältesten Söhne versuchen täglich auf großen Auslegerbooten mitfahren zu können um als Helfer etwas dazu zu verdienen. 

Familie Armigos

 mit insgesamt 10 Personen (bald 11) leben vom Eintüten von Gewürzen ( Chilischoten, Pfefferkörner, Knoblauchzehen, Mehl, Zucker u.a.). Herr  Armigos ist Fischer, hat aber seit längerem kein eigenes Boot mehr. Er versucht als Helfer ebenfalls täglich auf größeren Auslegerbooten anzuheuern.

Ein Auslegerboot für beide Familien bringt die Möglichkeit höherer Fangerträge. Herr Tampus fährt nicht alleine in der Nacht, teilweise bei hohem Seegang heraus.

Ein Auslegerboot bedeutet eine Verbesserung der Lebenssituation von 2 Familien, ein Existenzaufbau, eine Existenzsicherung und evt. sogar die Möglichkeit, das eine oder andere Kind wenigstens in die Grundschule schicken zu können.

        " Für ein menschenwürdigeres Leben"   ( Siehe Aktion Kupfermünzen ! )