"SariSari - Papa ist so lange weg"

Sensationelles 1. Projektergebnis

Projektumsetzung im Sommer 2013

 

 

Das Projekt "SariSari - Papa ist so lange weg"

hat bei vielen Mädchen und Jungen in St. Maximin

Betroffenheit, Mitgefühl und spontane Hilfsbereitschaft aus bewirkt!

 

Auch die Gruppe um Frau Richertz-Klein und Klassenleiterin Frau Joksch-Uhl

mit 16 Eltern und 9 Kindern der Klasse 8b hatte durch ihre

 

Projektaktionen "Weihnachtsleckereien"

 

sich zum Ziel gesetzt, Frau Lumpayao mit ihren 4 Kindern zu helfen.

Sensationelle 1075,- Euro kamen durch diese Projektaktionen zusammen.

 

Hier der LINK zu diesen Projektaktionen !

 

 

 

Ursprünglich war daran gedacht, der Mutter mit ihren 4 Kindern einen SariSari - Store (Verkaufsladen)

in einem Elendsviertel an zu mieten und aus zu statten.

 

Frau Lumpayao könnte dann Geld verdienen für die Anmietung eines kleinen "Zimmers"

im Elendsviertel und die Kinder brauchen nicht mehr um

Essensreste betteln zu gehen - Frau Lumpayao kann dann ihre Kinder selbst ernähren.

 

Es kamen so viele Spenden- und Hilfsgelder zusammen, dass wir uns im Elendsviertel nach einem

SariSari - Store umsehen konnten, der eventuell GEKAUFT werden konnte.

  

Und wir hatten großes Glück !!!

 

 

Ein SariSari-Store mit großem Wohnraum dazu UND mit Strom- und Wasserleitungen

wurde zum Kauf angeboten. Der Kaufpreis konnte geschickt herunter gehandelt werden,

so dass wir den Laden für Frau Lumpayao kaufen konnten:

 

====> er ist mittlerweile mit allen nötigen Papieren GEKAUFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

           und wird Frau Lumpayao im Sommer 2013 persönlich übereignet !!!!

 

 

 

 

Es ist eine Sensation !!! 

 

Ein eigener SariSari-Store !!! 

 

Keine Miete mehr für eine "Wohnung" !!!  

 

Keine Ängste mehr "weg geworfen

zu werden" !!!

 

Ein eigener Existenzaufbau ist möglich!!!

 

 

Im Sommer 2013 wird der "Laden" 

renoviert, mit Regalen ausgestattet,

gesichert, verschönert und

Frau Lumpayao erhält ein

eigenes Verkaufstransparent.

 

 

 

Der Schreiner, der für unseren Kindergarten-Neubau in Panacan-Malagamot

die 30 Stühlchen und 10 Gruppentische aus Holz anfertigen wird, wird auch hier für die

Regalbauten, Laden-Schiebetüren und andere Holzarbeiten engagiert.

 

Auch wird der Frau "bei gebracht", wie und wo man im Großeinkauf günstig einkauft.

 

Abwiegen, Eintüten und Verkaufen müssen Frau Lumpayao, die nicht lesen und schreiben kann,

gezeigt werden. Auch ist an den Verkauf von 2 Reissorten gedacht.

Hierfür werden wir spezielle Laden bauen lassen

und eine geeignete Waage anschaffen.

 

Besonders das Umgehen mit Geld - für die Frau etwas ganz Neues - muss ihr

eindringlich und immer wieder von unseren Angalan-Projekt-Helfern

vor Ort gezeigt werden. So soll sie lernen, die Tageseinnahme auf zu teilen in

1. Rücklage für Neueinkauf, 2. Rücklage Strom/Wasser,

3. Rücklage für Notfälle und 4. Geld "zum Leben".  

 

 

 

Die Kinder freuen sich riesig, haben sie jetzt endlich Platz - nicht mehr wie zuvor

in einem 6 m² großen Raum ohne Fenster !!!

 

Frau Lumpayao ist überglücklich und wartet sehnlichst auf die Sommerferien

in Deutschland, denn dann kann Herr Wengenroth vor Ort, zusammen mit dem Schreiner

und den Angalan-Helfern, den wichtigen 2. Teil der Projektumsetzung

- wie zuvor beschrieben - in Angriff nehmen.

 

Herzlichen Dank an alle Mädchen, Jungen, Eltern, Lehrer und Privatpersonen,

die diese tolle Projektumsetzung ermöglicht haben.

Danke für Eure Aktivitäten, Einsätze, Euer Mitgefühl und tatkräftigen Hilfen !!!

Es hat sich gelohnt und hat sich so positiv aus gezahlt!

 

Danke auch an den Musikverein Tarforst durch dessen Konzertspende wir

Frau Lumpayao und ihre 4 Kinder seit September 2012 den 6 m² großen "Wohnraum"

ohne Fenster und ohne Strom und Wasser mieten konnten.

Auch erhielt die Familie bis heute von diesem Spendengeld monatlich

einen kleinen Geldbetrag für Essen !

 

Erste Umbaumaßnahmen im gekauften SariSari Laden !

 

 

"Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst

du bist zur richtigen Zeit, αm richtigen Ort."

"Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können,

so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht."
                                                                                                             

                                                                                                                 Hermann Hesse