Angalan - Familien - Hilfsprojekt

"Squatter Bridge"

(kleine Brücke/Steg in einem Elendsviertel)

2013 bis 2014

zur Projektumsetzung

 

Herr und Frau Castaño

 

leben mit 3 Kindern und 2 Enkeln in einem Elendsviertel

von Davao in direkter Meeresnähe.

 

 

Ihre 18²m große „Wohnung“ ist nur über eine kleine Brücke/Steg erreichbar.

Die kleine Brücke ist durch das Meerwasser morsch und kaputt geworden.

Denn jeden Tag, bei Flut, wird der Steg vom

salzigen Wasser überspült.

 

 

Mind. 38° C wegen der

Blechdächer.

 

UND

 

Es stinkt bestialisch !

 

In dem Elendsviertel gibt es

keine Toiletten.

 

Alles, auch der Abfall, wird unter den

Hütten im Meer „entsorgt“.

 

 

 

 

Bei Ebbe steht das stinkende Meereswasser

bis 50 cm unter der Brücke und

unter der „Wohnung“. Abfälle, Fäkalien,

lebende und tote Ratten - manche so groß wie

Katzen - Ungeziefer, massenweise

Kakerlaken liegen/schwimmen direkt

unter Familie Castaño.

 

 

 

Herr Castaño hat St.Maximin um Hilfe gefragt!

 

Er selbst ist ein ausgebildeter Security Guard ( Wachmann ),

der über Arbeitsvermittlungsagenturen jeweils für

3 Monate einen Job bekommt und dann Geld für die Familie verdienen kann.

Oftmals muss er mehrere Monate auf Arbeit warten,

bei der er dann ca. 100,- Euro im Monat verdient

( ca.3 Euro pro Tag bei 10 Std. Schichtdienst).

 

Er kann die Reparatur der kleinen Holzbrücke selbst nicht bezahlen.

 

Und das Begehen der „Brücke“ ist fast

schon lebensgefährlich !!!

 

Wir haben der Familie versprochen,

ihr großes Problem und ihre Sorgen als ein

 

„Angalan  -  Familien  -  Hilfsprojekt“

 

den Mädchen und Jungen aus St. Maximin

und Privatpersonen/Firmen vor zu stellen.

 

Jeden Tag muss der mit Dreckwasser

überflutete „Wohnungsboden“ gereinigt werden.

Das Holz ist ebenfalls morsch und meist feucht.

 

Unerträgliche hygienische Zustände !

 

Nicht nur für die Erwachsenen, besonders für die Kinder,

das Kleinkind und das Baby.

 

Die Reparatur der kleinen „Wegbrücke“ aus Holz ist

nicht mit hohen Kosten verbunden !

 

Vielleicht sogar schon mit einer erneuten

 

"Kupermünzen-Aktion"

Wir vom „Angalan-Team“ haben darüber

nachgedacht, die GANZE kleine „Wohnung“ an

zu heben und mit einem neuen Holzboden zu

versehen. Dann wäre Familie Castaño wenigstens

vom Meer und seiner täglichen Flut verschont.

 

 

 

Video zum Projekt

- bitte das Bild anklicken -

https://vimeo.com/73946054