Ein SariSari - Store für die Tante von Angel

mit Video und Dankschreiben von Minda.

 

 

 

 

Minda bereitet jeden Morgen 3 verschiedene Essen in ihrem „Häuschen“ vor.

 

Das „Häuschen“ ( 16 m² großes „Zimmer“)

haben sie gekauft und zahlen es

Stück für Stück mit Mühe  ab !

 

               Hinter Minda sieht man die Kochstelle.

 

 

 

Ab ca. 10.00 Uhr verkauft sie diese Essen

am Straßenrand. Viele Menschen

in einem Elendsviertel haben keine „Kochmöglichkeit“ und/oder auch nicht das Geld, um „richtig“ zu kochen.

 

Daher kaufen sie sich lieber Essen bei „Topf-Topf“ – Anbietern wie zum

Beispiel bei Minda.

 

Hier ist Minda mit ihrem

„Essensverkaufsstand“ zu sehen.

 

Ebenfalls immer mit dabei,

die kleine „April“, ihre Enkelin

und ständige „Papa – Ruferin“ :) .

 

 

Nachmittags dann mariniert Minda Fische,

die sie am Abend, ebenfalls am

Straßenrand grillt und verkauft.

 

 

Nach ihrer Schule, so gegen 17:00 Uhr

hilft dann auch Angel mit beim

 Grillen und Verkauf.

 

Als ich das erste Mal Angel in ihrem „Haus“ besuchte, fiel mir auf, dass dort ein kleiner

Verkaufsladen mit zu ihrem Eigentum gehört.

 

 

Hier von außen, hin zu einem

„Weg“ im Elendsviertel.

 

Hier von innen ABER leer !

 

 

Die Bilder der „Angel – Sponsoren“ hängen „für immer“ gut sichtbar an der Zimmerwand.

 

Durch ein Startkapital ist es möglich, dass Minda neben ihren

Essensverkäufen einen eigenen Verkaufsladen für Reis, Waschmittel,

Körperpflegemittel, Gewürze …… eröffnen könnte.

 

Die ist ein riesiger Schritt hin zu einer sicheren Existenz.

 

Ich überreichte Minda das nötige Geld in Höhe von

15.000,- Peso ( ca. 265,- Euro).

 

 Angel und Minda konnten es nicht fassen ! So viel Geld !

 

Die Freude und Dankbarkeit wollte kein Ende nehmen.

Ich habe Angel erklärt, dass es sich bei diesem Geld um

Spendengelder der verschiedenen „Angel-Gruppen“ handelt

und die Mädchen und Jungen froh sind, dass Angel und ihre

Tante (incl. Familie) sich jetzt keine Sorgen mehr um das

tägliche Essen, über evt. notwendige, damals nicht

machbare Arztbesuche und Medikamente, machen müssen.

 

Und der ständige Druck wegen der Abzahlung ihres

gekauftes „Häuschen“ - reicht das Geld am Monatsende,

ja oder nein, müssen sie vielleicht den „Traum“ von „Eigentum“ aufgeben –

dieser belastende, ständige Druck ist jetzt ebenfalls auf einen Schlag weg.

 

Minda und Angel gingen direkt nach meinem Besuch daran,

Einkaufslisten für ihren neuen Laden zu erstellen.

Anschließend dann die ersten Großeinkäufe und die

Ausstattung des Verkaufsladens statt.

 

 

Anfangs stellte wegen ihres kleinen Ladens die Tante den täglichen Verkauf von

3 Essen am Straßenrand ein.

 

Weiterhin aber grillte sie am Spätnachmittag

Fisch am Straßenrand, zeitlich dann,

wenn Angel aus der Schule kam

und Angel dann den kleinen

Laden übernahm.

 

Für Angel eine freudige Aufgabe, ist doch Mathematik ihr Lieblingsfach und hier

beim Verkauf UND auch beim Einkauf

des vielfältigen Sortiment kann sie

„Mathematik live anwenden

und gebrauchen“.

 

 

Herzlichen Dank an alle Mädchen und Jungen,

die Angel unterstützt haben und auch

weiterhin unterstützen möchten.

Ein riesiger Fortschritt für die ganze Familie

UND besonders für Angel.

 

zum Video

 

Dankschreiben von Minda in Visaya: