Kindergarten "Malagamot" 2014

Beantragung als offizieller Kindergarten

 

 

Malagamot ist ein Elendsviertel ganz am Rande von Panacan,

eines der größten Stadtteile der Millionenstadt Davao.

 

Unsern „Kindergarten“ in Malagamot haben wir auf „Niemandsland“ gebaut

und er ist rechtlich gesehen lediglich ein „Day Care Center“.

Schon von Trier aus hatte ich mit Myra Reyes (gewählte Präsidentin in Malagamot)

Überlegungen angestellt, wie wir die staatliche Anerkennung durch die  

 

 

erhalten könnten. Diese Behörde für Erziehung, Soziales

und Jugend überprüft sehr genau, ob die

Vorschriften für die Genehmigung eines Kindergartens

beim Bau und der Ausstattung eingehalten wurden.

  

Größe, Toilettenanlagen, Mobiliar und die Abgrenzung

des Geländes aus Sicherheitsgründen sind okay.

  

Es fehlten die Sicherungen der 5 Fensteranlagen.

Noch kurz vor meiner Abreise habe ich diese bauen lassen.

 

 

Zusammen mit Myra Reyes haben wir es hin bekommen, dass der Barangay Captain

(Ortsbürgermeister) von Panacan,

trotz Terminprobleme, bei meinem

Besuch anwesend sein konnte.

 

Es ist eine weitere Auflage, dass vor einer Prüfung durch die DSWD der zuständige Barangy Captain

rechtliche Gegebenheiten prüft,

den „Kindergarten“ sichtet und seine Zustimmung schriftlich erteilt.

 

Hier einige Bilder, u.a. die

Unterzeichnung durch

Barangay Captain

Mr. Dante Apostol.

 

 

 

Riesige Freude kam auf, nachdem der Captain die

notwendigen Papiere unterschrieben hatte

und mir eine für „Angalan“ vorbereitete

Dankes – Urkunde überreichte.

 

 

 

v.l. Mrs. Myra Reyes, neben mir Mrs. Dante Apostol

und Mrs Adol, die “Kindergarten” – Leiterin.

 

Der Barangy Captain war zum ersten Mal im

Elendsviertel Malagamot zu Besuch.

 

Er war sehr erstaunt und sichtlich stolz,

als er unseren Kindergarten sah!

 

Wörtlich

„Ich habe in meinem großen Barangay über 30 offizielle Kindergärten.

Dieser hier in Malagamot ist mit Abstand der schönste von allen“.  

 

 

Auch ich musste für „Angalan“ wichtige, notwendige Dokumente unterschreiben:

 

1.     Die Finanzierung der gesamten „Anlage“ ist als Geschenk zu sehen.

2.     Es bestehen keine finanziellen Forderungen seitens „Angalan“ oder weiter Personen/Institutionen.

3.   „Angalan“ erhebt keine Forderungen bzw. Ansprüche bezüglich der Anlage und des Grundstücks.

4.     „Angalan“ und die Präsidentin Myra Reyes verpflichten sich eine Prüfung durch die DSWD zu beantragen.

 

 

Wir haben die Prüfung durch

die DSWD beantragt.

Anfang Oktober dieses Jahres kommt die Prüfungskommission!

 

„Ganz nebenbei“ erzählte mir im

Anschluss an die Feierstunde

Mrs. Adol, dass da noch eine sehr

wichtige Voraussetzung/Bedingung

zu erfüllen sei:

 

Auf dem Gelände müssen verschiedene Kinderspielgeräte installiert sein.

Mrs. Adol wolle diese

Geräte sich vorübergehend,

nur für die Prüfung „ausleihen“.

 

Zur großen Freude der Kinder,

Mrs. Adol, Mrs. Reyes und der

zahlreichen Eltern versprach ich,

entsprechende Spielgeräte umgehend

nach meiner Heimreise und noch

rechtzeitig zum Prüfungstermin

anschaffen und SICHER 

installieren zu lassen.

 

Mrs. Adol wird mir in den kommenden

Wochen Bilder und Angebote für dies Spielgeräte zukommen lassen.

Von Trier aus werde ich dann

entsprechende Geräte von unseren Spendengeldern (St. Maximin und St. Paulin)

finanzieren, Kauf, Transport

und Installationen umgehend

veranlassen.

 

Die staatliche Genehmigung dann

im Oktober als „Kindergarten“ hat

eine riesige Tragweite.

 

Erhält Mrs. Adol ab diesem

Zeitpunkt ihr Gehalt (momentan

25,- Euro/Monat) dann vom Staat

und dann doppelt so viel wie bisher!

 

Momentan wurde ihr Gehalt

von den Beitragszahlungen der Eltern genommen. Ab Oktober können

dann ein Teil der Beitragszahlungen 

für Lehr- und Lernmittel in unserem Kindergarten verwendet werden.

 

So liebe Angal- und AngPau – Freunde,

das war es von einem erlebnisreichen, aufregenden und enorm wichtigem

Ereignis für unsere Projektumsetzung

und – Weiterentwicklung in Malagamot.

 

Wir von „Angalan“ und „AngPau“

können nur stolz sein auf das, was

wir dort „bisher“ auf die Beine

gestellt haben.

 

Danke an Alle, die sich hierfür

eingebracht, engagiert und

geholfen haben!

 

 

Videofilm vom Treffen

mit dem Barangay-Captain