Das Angalan Projekt,

Herr Michael Wengenroth schreibt:

Offener Brief zum Tod von „Angel Miracle"

 

Lieber Norbert, ich glaube wir beide fühlen im Moment das

Gleiche und sind mit unserer kleinen „Angel“ gedanklich verbunden.

 

Es ist so traurig, dass das Mädchen nicht die Kraft hatte und 

mit ihren fragenden, offenen Augen nur so kurz in eine Welt schauen durfte, 

die sie leider nicht in Empfang nehmen konnte.

 

Danke Norbert für die tolle, spontane Kooperation. Wir haben beide ALLES versucht, 

was in unseren Möglichkeiten stand - ERFOLGREICH - aber für „Angel“ 

waren unsere Sorgen, Hilfen und unser Beten leider nicht genug.

 

Auch wenn es Baby „Angel“ letztendlich nicht geholfen hat,

wir beide können trotzdem stolz sein, in so kurzer Zeit uns so hilfreich 

und positive vernetzt zu haben. Es zeigt, gemeinsam kann man 

Viel bewirken, Menschen für eine gemeinsame,

gute Sache gewinnen, sie motivieren und für

ein helfendes Engagement begeistern.

 

Danke Norbert, trotz tragischem Ende bleibt trotzdem

ein gutes Gefühl. Wir haben uns und vielen Menschen

zeigen können, wie Kooperation/Vernetzung Dinge

bewegen und vorwärts bringen können.

 

Ich danke den vielen mitfühlenden Menschen, die uns bei unseren 

Bemühungen um Angel großzügig unterstützt haben.

 

„Ein kleiner Engel kam, lächelte und kehrte um.“

 

Und wie das Schicksal es will, am gleichen Tag, an dem

uns Angel verlassen hat, wurden ca. 600 km entfernt,

AM GLEICHEN TAG, unsere „Angalan - Zwillinge“,

Dianne und Danica, getauft.


Ihnen wurde von „Angalan“ ihre Leben gerettet.

Sie hatten die Kraft und wachsen jetzt gesund,

fröhlich und munter auf.

 

So ist das Leben !

 

So nahe liegen LEBEN und TOD beieinander.

 

Sehr treffend und für uns und unsere Projektarbeit mit

Sicherheit ein ganz wichtiger Satz, der uns

Herr R. Fricke übermittelt hat:

 

„Diese Nachricht erschüttert mich zutiefst und macht mich zugleich auch 

unendlich traurig. Trotz aller Bemühungen sollte es diesem jungen und sehr kurzen Leben 

nun leider doch nicht vergönnt sein, weiter in unserer Welt zu existieren. 

Mein tiefstes Mitgefühl gilt daher der Familie, sämtlichen Angehörigen, Freunden und Unterstützer 

dieser kleinen "Kämpferin" Angel. Dieses kleine Wesen wird daher für immer in unserem Andenken 

bleiben und zugleich Symbol für unseren Kampf für bessere Lebensbedingungen 

in aller Welt. Ruhe in Frieden Baby Angel.“

 

„Angel“ bleibt für „Angalan“ ein Symbol für unsere

Bemühungen, Kindern und ihren armen Familien

 in der Dritten Welt - auf den Philippinen - zu helfen.

 

In diesem Sinne:  

 

4956,- Euro ist die Summe die wir jetzt noch aufbringen

müssen, um wenigstens die Krankenhauskosten für die

kleine Angel zu bezahlen. Damit wir der Familie wenigsten

diese Last von den Schultern nehmen können, sammeln

wir weiter. Der Verlust des 1. Baby's „Angel“ ist schon

schwer genug zu verkraften und wir möchten die Familie

nicht mit dem Schmerz und der ungewissen finanziellen

Zukunft alleine lassen. Packen wir es gemeinsam an

und lass uns weiter nach Helfern suchen, die uns

unterstützen und wir diese große Summe

schnellst möglich erreichen.

                                                                                         Michael Wengenroth