Die St.Maximin Realschule plus, Trier und die Grundschule am Dom, Trier

                     haben ein neues gemeinsames Angalan - Großprojekt.  

Der Kindergarten „Molopolo“ im Gebirgsland von Kiblawan,

 3 Stunden Fahrtzeit von Davao entfernt.

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Hintergrundinformationen:

Warum Kiblawan, warum so weit weg von Davao ?

In den Jahren 2006 - 2007 hatten wir das Angalan-Projekt „Kabayo“ (Pferd).

 

 

Mit tollen Aktionen in St.Maximin konnten wir einer armen Familie dort in Kiblawan ein Pferd als Transportmittel kaufen.

 

Flohmarktaktion, Malwettbewerb, Kuchenverkauf und die spannende Suche (in der Schule UND per Internet-voting) für den Namen „unseres“ Pferdes.

 

 

LINK: Riesiger Flohmarkt in Longuich LINK: Malwettbewerb mit tollen eingereichten Bildern LINK: Gr0ßer Kuchenverkauf für „unser“ noch namensloses Pferd

 

LINK: Die Ergebnissse des Internet – Online – Votings.

 

SALVATOR für ein männliches Tier und 

TARA für ein weibliches Tier.

 

Ich nahm beide Namensschilder dann mit ins Gebirgsland und war selbst gespannt, männlich oder weiblich ?

 

Dann noch die Sensation:

Es gelang mir,

eine 1 ha große Bananenplantage mit Bewässerungsanlage zu kaufen.

1600,- Euro für die Plantage

UND das Pferd.

 

 

Alle Hintergrundinformationen,

z.B. wie es zu diesem sensationellen

Kauf der Plantage kam,

sind hier unter diesem LINK

nach zu lesen (incl. Video).

 

 

Zuerst einmal ein paar Bilder

von der Fahrt nach Kiblawan.

 

Es ging vorbei am höchsten 

Berg der Philippinen,

dem Vulkan Mount Apo

mit einer Höhe von 2954 Metern.

 

Es war eine anstrengende Fahrt,

zumal wir die letzten 25 km auf

nicht befestigten „Straßen“

zurück legen mussten.

 

 

 

2006/2007 lebten in diesem Gebiet, ca. 15 Minuten von dem

kleinen Ort Kiblawan entfernt, nur wenige Familien.

Meist waren es Arbeiter, die in den verschiedenen Bananenplantagen

für Großgrundbesitzer arbeiteten.

 

In der Zwischenzeit bis 2014 ist die Zahl der Familien,

die sich dort angesiedelt haben, extrem angestiegen.

 

Und natürlich auch die Zahl der Kinder.

Der Fußweg nach Kiblawan ist für die Kinder zu weit.

 

Also musste dringend erst ein Kindergarten,

später dann auch noch eine kleine Grundschule her.

 

Von Regierungsseite => KEINE, absolut KEINE Unterstützung.

 

 

Also baute man in Eigeninitiative erst ein Kindergartengebäude.

 

Anders, ganz anders als in Malagamot taten sich hier die Familien zusammen,

finanzierten selbst die Materialien und bauten selbst OHNE Bezahlung

- es war schließlich für die Zukunft ihrer Kinder.

 

Es herrscht hier eine unbeschreibliche, enge, fürsorgliche und

zusammenhaltende „Dorfgemeinschaft“, wo jeder

seine eigenen Interessen zuerst einmal hinten an stellt.

 

Hier können wir von „Angalan“ einiges für

die Dorfgemeinschaft und ihre Kinder bewirken !

 

 

 

Das ist unser neues „Angalan & AngPau“ – Projekt !

 

Das erste „Gebäude“ - links - ist der Kindergarten.

 

Morgens ist die Kindergruppe „Kinder II“ hier untergebracht.

Nachmittags sind dann die Kinder von „Kinder I“ dran.

Die Mütter warten während des Unterrichts im Freien.

 

Im mittleren „Gebäude“ sind die Grundschulklassen 1 und 2 unter gebracht.

 

Morgens die Kinder von Grade II und nachmittags die Kinder von Grade i.

 

Im dritten und letzten „Gebäude“ haben die Schülerinnen/Schüler der Klassen3 und 4 ihren Unterricht.

Morgens Grade IV und nachmittags Grade IV.

 

Für Kinder der Klassenstufen 5 und 6 konnte bisher noch kein „Gebäude“ gebaut werden.

 

Als Kindergartenlehrerin ist Miss  Alma Jay L. Bantan von der Dorfgemeinschaft

„angestellt“. Sie erhält ihre 28,- Euro/Monat von den Gebühren,

die die Eltern monatlich entrichten müssen.

 

Der Name des Kindergartens „Molopolo“, ebenso wie die angegliederte Grundschule,

die keine Schulleiterin/Schulleiter hat.

Zwei Lehrerinnen unterrichten

hier und erhalten ihr

Gehalt ebenfalls von den

mtl. Schulgebühren,

die die Eltern zahlen.

 

 

Hier geht es zu meinem

Besuch des Kindergartens im Sommer 2014

mit Video.

 

 

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