Besuch des Kindergartens "Molopolo" in Kiblawan ( mit Video )

                                                                                                                           Sommer 2014

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Und dann ging es los.

Die Kinder warteten schon ganz aufgeregt.

 

 Kommt doch heute erstmals ein „Foreigner“

(Ausländer) und besucht den Kindergarten. Dementsprechend nervös und

unruhig waren die Kids.

 

 

Ich begrüße die Kindergärtnerin Miss Bantan.

 

Lauter und noch mehr aufgeregt wurden

sie als ich die liebevoll vorbereiteten

Stofftiere der Mädchen und Jungen

der Grundschule am Dom, Trier vorstellte

und anschließend austeilte.

 

 

Große, strahlende und so glückliche Kinderaugen. Die Stofftiere wurden

liebevoll entgegen genommen,

 

SALAMAT, SALAMAT PO,

 

immer wieder Danke und dann

wurden die Stofftiere fest gedrückt.

 

 

 

 

 

Noch unruhiger und lauter wurde es,

als ich anschließend die „Sinilas“

(kleine Schuhe) auspackte

und sie verteilte.

 

Mädchen (Babaes) erhielten ihre

„Sinilas“ in ihrer Lieblingsfarbe,

ebenso die Jungen (Lalakes) in

eher kräftigen Farben mit

lustigen Aufdrucken.

 

 

Laut wurde es, da fast jeder einen Tauschpartner suchte, denn die

„Sinilas“ hatten unterschiedliche

Größen. Und das mit dem „Tausch“

war nicht so einfach. Sollte doch die

Farbe und wenn möglich, auch

noch die aufgedruckten

Bilder stimmen.

 

 

Und dann kam die große Überraschung

für die Eltern, die dicht gedrängt vor der Kindergartentür warteten.

 

Baby- und Kinderkleidung der Maria

Montessori Schule/Kindergarten

aus Luxemburg konnte ich an die

glücklichen Mütter verteilen.

 

Immer wieder wurden meine Hände

gedrückt, man bedankte sich vielmals

bei den Spendern aus Luxemburg.

 

Und auch hier ging es „rund“.

Die Mütter begutachteten und waren

sichtlich beeindruckt von der guten

Qualität der Kleidungsstücke und das Besondere, sie sind von Europa

(Luxemburg war hier bis

heute noch unbekannt).

  

Auch hier wurde es zwangsläufig „laut“

und unruhig. Die Mütter tauschten

ebenfalls, teilweise mussten ihre

Kinder Teile anprobieren.

Ich kam kaum mehr zu Wort. : )

 

Zum Abschluss berichtete ich über

das Vorhaben der

 

St. Maximin Realschule plus  

 

zusammen mit der

 

Grundschule am Dom, Trier,

 

diesen Kindergarten

komplett „um zu gestalten“,

2 Toilettenanlagen zu bauen

und einige Überraschungen mehr.

 

 

Es wurde geklatscht und gejubelt.

Mit so etwas hatte man nie und

nimmer gerechnet.

 

Was für ein Tag für die ganze

Dorfgemeinschaft.

 

 

Nach meinem Aufenthalt im Kindergarten führte ich noch mehrere

Gespräche mit verschiedenen Dorfbewohnern, die mir alle ihre

persönlichen Unterstützungen und Hilfen bei Planung, Materialkauf,

Arbeitskräfte, Verpflegung, Wasser- und Strombeschaffung

u.a.m. freundlich UND verbindlich zusagten.

 

Die Korrespondenz zwischen meinem Vorarbeiter vor Ort

wird dann während der Bauphasen wegen

fehlenden Internets schwieriger sein.

 

Übrigens ist mein Vorarbeiter dieselbe Person, die auch

in Malagamot hervorragend geplant und gearbeitet hatte.

Er wird während der Bauphase dort wohnen. Unterkunft erhält

er kostenlos bei Dorfbewohnern.

 

An Wochenenden fährt er dann immer heim zu

seiner Familie nach Davao.

An diesen Wochenenden werde ich dann mit ihm immer

per Skype in Kontakt treten können.

 

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